Traditionell am Montag vor den Osterferien fand an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler zum 20. Mal die Berufsinfobörse „Schule trifft Wirtschaft“ statt – und erwies sich erneut als voller Erfolg.
Über 60 Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen, Behörden und weiterführender Schulen präsentierten vielfältige Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten. Knapp 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 nutzten die Gelegenheit, um Informationen aus erster Hand zu erhalten, konkrete Fragen zu stellen und wertvolle erste Kontakte für Praktika oder Ausbildungsplätze zu knüpfen.

Die stellvertretende Schulleiterin Bettina Lanzerath bei der Begrüßung zur 20. Berufsinfobörse “Schule trifft Wirtschaft”
Die stellvertretende Schulleiterin Bettina Lanzerath begrüßte die Gäste und freute sich über die Win-Win-Situation für die Teilnehmer dieser Veranstaltung. In ihrer Ansprache dankte sie auch den beiden Organisatoren Johannes Morschhausen (2. Konrektor) und Ralf Breuer (Koordinator für Berufsorientierung). Bettina Lanzerath würdigte vor allem Johannes Morschhausen, der diese Jobmesse zum letzten Mal mit organisierte, da er im Sommer in den Ruhestand geht. Er habe diese Veranstaltung mit Herzblut zu dem gemacht, was sie nun ist.

Jede Menge Ausbildungsberufe im Angebot: Rick Bau Burgbrohl
Johannes Morschhausen hob das Engagement der Eltern und ehemaligen Schüler hervor, die sich ebenfalls beteiligten, und wertete dies als Ausdruck einer lebendigen und nachhaltigen Schulgemeinschaft. Auch die enge Zusammenarbeit mit Partnern wie der IHK, der Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit zeige, wie wichtig die Öffnung der Schule nach außen sei. Unterstützt wird die Berufsorientierung an der Boeselager-Realschule seit 2022 zudem durch einen Übergangscoach, der den Übergang von der Schule in die Ausbildung begleitet.

Jedes Jahr ein bei den Schülern sehr begehrter Infostand: die Vertreter der Polizeidienststelle Bad Neuenahr-Ahrweiler
Der Berufswahlkoordinator Ralf Breuer betonte die große Bedeutung solcher Veranstaltungen für die berufliche Orientierung der Jugendlichen: „Hier können die Schülerinnen und Schüler praxisnah erleben, was einzelne Berufe ausmacht – und vielleicht schon einen ersten Schritt in Richtung ihrer beruflichen Zukunft machen.“

Bei der Hans Kessel GmbH konnten sich die Jugendlichen zeigen, was “sie drauf haben”
Die 20. Auflage von „Schule trifft Wirtschaft“ hat erneut gezeigt, wie wichtig und wertvoll der persönliche Austausch zwischen Schule und Berufswelt ist – für alle Beteiligten.

Fast immer mit dabei: unser Patenbetrieb – die Kreissparkasse Ahrweiler – hier die Ausbildungsleiterin Lara Fritsche
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege auch ganz herzlich bei den unterstützenden Unternehmen und Einrichtungen bedanken:
Bundesagentur für Arbeit
Kreissparkasse Ahrweiler
Firmengruppe Wahl GmbH – Remagen
AKRO-PLASTIC – -Niederzissen
BBS Bad Neuenahr
Bundespolizei
Bundeswehr
Coca-Cola Europacific Partners – Bad Neuenahr
dm-Markt – Ahrweiler
Fielmann AG – Bad Neuenahr
Finanzamt Ahrweiler
FOS Adenau
Fraunhofer-Institut – Wachtberg
Landwirtschaftskammer – Bad Kreuznach
Freudenberg Sealing Technologies – Remagen
Glasfachschule Rheinbach
Handwerkskammer Koblenz
Haribo – Grafschaft
Hauptzollamt Koblenz
Haus Sentivo St. Martin – Ahrweiler
Heuft Systemtechnik – Burgbrohl
IHK Koblenz
Kältetechnik Berndt
Kreisverwaltung Ahrweiler
Lacke Jansen P.A. – Ahrweiler
Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
Marienhausklinikum Bad Neuenahr
Metall & Stahlbau Schmickler – Remagen
Polizeiinspektion Ahrweiler
Rick Bau – Burgbrohl
RWE-Westnetz
Sanitär-Heizung “Steffes u. Robrecht” – Heimersheim
Sanitär-Heizung “Wershofen” – Heimersheim
Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler
Wolfcraft GmbH – Spessart
Hans Kessel GmbH – Remagen
“X-Physio” Physiotherapie-Schule – Ahrweiler

Unsere Schülervertretung verpflegte die Gäste liebevoll
Ein Dankeschön gilt auch der Schülervertretung unserer Schule und der SV-Lehrerin Doro Hölters für die liebevolle und leckere Bewirtung der Gäste!
(Text: Ralf Breuer & Fotos: Johannes Morschhausen)
Kurz vor der Landtagswahl machte die ModS-Tour der AG Offenen Jugendarbeit Station an unserer Schule. „ModS“ steht für Mobil der Stimmen – ein Projekt, das immer dann durch die weiterführenden Schulen des Landkreis Ahrweiler tourt, wenn Wahlen bevorstehen.

Für unsere Klassenstufen 9 und 10, begleitet von ihren Sozialkundelehrerinnen Esther Leinesser und Sarah Dorsbach, bot sich damit eine besondere Gelegenheit, Politik nicht nur theoretisch im Unterricht zu behandeln, sondern aktiv zu erleben. In Kooperation mit den Jugendbüros des Kreises – darunter auch das Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Grafschaft – setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler intensiv mit der bevorstehenden Landtagswahl 2026 auseinander.
Der Einstieg in das Projekt erfolgte über ein interaktives Quiz mit Fragen rund um die Wahl. Auf diese Weise wurde vorhandenes Wissen aktiviert und zugleich Neugier auf politische Zusammenhänge geweckt. Anschließend arbeiteten die Klassen in abwechslungsreichen Workshops zu Themen wie „Parteien und Politiker“ oder „Wenn ich in der Politik wäre – was wären meine Themen?“. Dabei standen insbesondere Fragestellungen im Mittelpunkt, die Jugendliche unmittelbar betreffen, etwa Bildung, Digitalisierung oder Mitbestimmung.
Ein besonderes Highlight war das abschließende Planspiel: Unsere Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle von Abgeordneten, bestimmten per Abstimmung ein Debattenthema – zur Auswahl standen „Wahlen ab 16“, „Handyverbot an Schulen“ oder „KI – Verbot an Schulen“ – und diskutierten anschließend engagiert die unterschiedlichen Positionen. Informiert durch die Parteihaltungen entwickelten sie Argumente, tauschten Standpunkte aus und erlebten am Ende eine Abstimmung wie im Parlament.

Für die Von Boeselager Realschule Ahrweiler ist die Teilnahme an der ModS-Tour ein wichtiger Baustein politischer Bildung. Demokratie wird hier nicht nur erklärt, sondern erfahrbar gemacht. Die Rückmeldungen aus den Klassen zeigen: Das Interesse an politischen Themen ist groß – besonders dann, wenn sie die eigene Lebenswelt betreffen.
Wir bedanken uns bei den beteiligten Jugendbüros für die gelungene Zusammenarbeit und freuen uns, unseren Schülerinnen und Schülern durch solche Projekte immer wieder neue Zugänge zur politischen Bildung eröffnen zu können.
(Text & Fotos: Esther Leinesser)
Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler der künftigen Klassenstufe 8,
im Folgenden die Links zur Wahl des „Schuleigenen Wahlpflichtfachs“:
–> Präsentation Elternabend Klassenstufe 8
–> Flyer zu den Wahlpflichtfächern 
Zusätzlich zu den verpflichtenden Wahlpflichtfächern (siehe oben) könenn ab der Klasse 8 auch noch folgende schuleigenen Wahlpflichtfächer gewählt werden:
- Angewandte Informatorische Bildung
- Musik
- Künstlerisches Gestalten
- Naturwissenschaftliches Experimentieren
- Sport
Unsere Schülerzahlen gestatten es nicht, die völlig freie Wahl des Wahlpflichtfaches zu garantieren. Daher ist es notwendig, eine Ersatz-Wahl (2.Wahl) in Betracht zu ziehen, falls die 1. Wahl nicht mehr berücksichtigt werden kann.
Vom Ahrtal ins Ahrntal: Starke Skitage am Klausberg

Kaiserwetter am Klausberg – Skilehrer Jörg mit seiner Gruppe
Vom 19. bis 27. Februar 2026 führte die traditionelle Schulskifahrt der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler erneut ins Südtiroler Ahrntal. Untergebracht war die Gruppe im bewährten Hotel „Kreuzwirt“ in St. Jakob, während das gemeinsame Mittagessen täglich in der Talstube in Steinhaus stattfand. Wie schon in den vergangenen Jahren knüpfte die Fahrt damit an ein erprobtes Konzept aus sportlicher Förderung, Gemeinschaftserlebnis und alpiner Bildung an.

Die Ski-Gruppe aus Ahrweiler und Adenau mit ihren Betreuern
Hauptteilnehmer waren der Wahlpflichtfachkurs Sport der Klassenstufe 9 sowie einige motivierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10. Eine wichtige Neuerung prägte die diesjährige Fahrt: Erstmals nahm auch eine Gruppe der Hocheifel-Schule Adenau teil. Die Adenauer Schülerinnen und Schüler wurden liebevoll von Sportlehrer Martin Grauer betreut. Die schulübergreifende Kooperation erwies sich schnell als voller Erfolg. Bereits in den ersten Tagen entstanden zahlreiche neue Freundschaften und die gesamte Gruppe wuchs zu einer echten Gemeinschaft zusammen.

“Aller Anfang ist schwer” – Übungen der Anfängergruppe mit ihrem Skilehrer Martin Grauer
Mit rund zwei Dritteln Anfängern auf den Skiern stand das Team zunächst vor einer großen Herausforderung. Unter der Gesamtleitung von Markus Lochner sowie mit Unterstützung von Ralf Breuer, Martin Grauer und den Skilehrern Jörg und Jakob zeigten die Jugendlichen jedoch beeindruckende Fortschritte. Das abwechslungsreiche Skigebiet Klausberg mit seinen breiten Übungshängen und sportlichen Abfahrten bot dafür ideale Voraussetzungen. Gefahren wurde unter anderem auf der langen Talabfahrt nach Steinhaus, auf den weitläufigen Pisten am Sonnenlift sowie auf steilen Pisten am K2. Viele Anfänger meisterten im Verlauf der Woche bereits sicher ihre ersten roten Pisten – ein Erfolg, der für großen Stolz in der Gruppe sorgte.

Auch Erholungspausen sind wichtig – hier auf der Moaregg Alm am Klausberg
Neben dem sportlichen Programm standen auch gemeinsame Hüttenbesuche auf dem Plan. Besonders die Moaregg Alm wurde mehrfach angesteuert und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt der Gruppe. Die Einkehrmomente trugen spürbar zur guten Stimmung und zum Zusammenhalt bei.
Am Dienstag zeigte sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite. Nasser Schnee und eingeschränkte Sicht machten ein umsichtiges Handeln erforderlich, um Gefahren auf der Piste zu vermeiden. Die verantwortungsbewusste Entscheidung lautete daher, einen Alternativtag einzulegen. Die Gruppe nutzte die Gelegenheit zu einem Ausflug in die nahegelegene Stadt Bruneck. Dort standen ein Besuch im Erlebnisbad 4Cron sowie ein Bummel durch die historische Altstadt auf dem Programm. Der Tag erwies sich als willkommene Abwechslung und stärkte zusätzlich den Teamgeist.

Seit Jahren das ideale Ziel für unsere Schulskifahrt: der Klausberg in der Skiworld Ahrntal
Natürlich durften auch die typischen Skifahrt-Momente nicht fehlen. Ob unfreiwilliger Skitausch, die immer wieder gestellte Frage „Darf ich Koffer?“, intensive Gespräche auf und neben der Piste oder die bewährte Pferdesalbe für müde Muskeln – die Woche bot viele Szenen, die allen Beteiligten in Erinnerung bleiben werden. Auch die sogenannte Cappuccino-Gruppe hielt in den Pausen zuverlässig die Stellung auf der Moaregg Alm.

Tolle Wintersportbedingunge an den meisten Tagen
Besonders positiv fiel erneut der ökologische Ansatz des Skigebiets Klausberg auf. Das Gebiet setzt konsequent auf nachhaltige Maßnahmen, unter anderem durch Renaturierung der Pistenflächen, energieeffiziente Anlagen und die Nutzung regional erzeugter Wasserkraft. Damit verbindet der Klausberg Wintersport mit einem verantwortungsvollen Umgang mit der alpinen Umwelt.

Headcoach Markus Lochner mit seiner “Profi”-Gruppe am Sonnenlift
Am Ende der intensiven Woche stand ein durchweg positives Fazit: deutliche sportliche Fortschritte, eine hervorragend funktionierende schulübergreifende Kooperation und eine motivierte, kommunikative Gruppe. Die Schulskifahrt 2026 hat damit einmal mehr ihren festen Platz im Profil der Boeselager-Realschule Ahrweiler bestätigt und wird allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben. Gebucht wurde die Reise wie gewohnt über Fornefeld-Reisen.
Bis nächstes Jahr!
(Text & Fotos: Ralf Breuer)
Sportklasse 6e erlebt Sportunterricht einmal anders

Balance und Konzentration: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6e sammeln erste Yoga-Erfahrungen.
Bewegung, Konzentration und Entspannung – die Sportklasse 6e der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler hat ihren Sportunterricht auf besondere Weise gestaltet. Statt in der Turnhalle stand diesmal Yoga auf dem Programm.
Im Alvitha Sport- und Gesundheitszentrum Ahrweiler durften die Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche Yogastunde erleben. Unter fachkundiger Anleitung lernten sie verschiedene Übungen zur Förderung von Beweglichkeit, Körperhaltung und Gleichgewicht kennen. Dabei wurde schnell deutlich: Yoga fordert nicht nur den Körper, sondern stärkt auch die Konzentration und das innere Gleichgewicht.

Sport einmal anders: Die Sportklasse 6e testet Yoga als Teil ihres Sportunterrichts.
Organisiert und betreut wurde dieses besondere Sporterlebnis von der Sport- und Klassenlehrerin Andrea Mergler, die ihren Schülerinnen und Schülern damit eine wertvolle neue Erfahrung ermöglichte. Für viele Kinder war Yoga eine ganz neue Form der Bewegung, die sie mit viel Neugier und Motivation ausprobierten. Neben der körperlichen Aktivität spielte auch die bewusste Entspannung eine wichtige Rolle – ein wertvoller Ausgleich zum oftmals bewegten Schulalltag. Gerade diese Kombination aus Bewegung und Ruhe machte die Yogastunde für die Klasse zu einer besonderen Erfahrung.
Ein herzlicher Dank gilt dem Förderverein der Schule, der die Kosten für die Yogastunde übernommen und dieses Projekt damit ermöglicht hat. Ebenso bedankt sich die Schule beim Team des Alvitha Sport- und Gesundheitszentrums Ahrweiler für die freundliche Betreuung und die inspirierende Unterrichtsstunde.
(Text & Fotos: Andrea Mergler)
Närrischer Besuch in der 10a – Prinzessin Sophia I. besucht ihre Klasse

Prinzessin Sophia I. inmitten ihrer Klasse 10a
Karnevalistische Überraschung an unserer Schule: Die Jugendtollität des Jugendprinzenpaars der Karnevalsgesellschaft „Bunte Kuh“ Walporzheim schaute vorbei und sorgte gemeinsam mit dem Dreigestirn 2026 für beste Stimmung.
Zur Jugendtollität gehören unsere Schülerin Sophia I. der ersten sowie die ehemaligen Schüler Prinz Leon I. und Adjutantin Romy. Mit dabei waren außerdem Prinzessin Alexandra I., Jungfrau Sarah und Bäuerin Erika, begleitet von Adjutant Michael und Hofdame Astrid.
Zusammen brachten sie eine ordentliche Portion Fastelovend in die Schule.

Sophia I. mit dem Hofstaat der KG Walporzheim
Unter den Augen der stellvertretenden Schulleiterin Bettina Lanzerath verbrachten die Tollitäten eine närrische Stunde in der Klasse 10a – genau dort, wo Sophia I. selbst noch den Unterricht besucht. Es wurde gelacht, erzählt und natürlich auch ein bisschen gefeiert.
Adjutant Mats mittendrin – große Karnevalsschar überrascht die 6e

Mittendrin statt nur dabei: Adjutant Mats Goller mit den Kindertollitäten der KG Heimersheim
Eigentlich stand „nur“ der Besuch des Kinderprinzenpaares der KG Heimersheim mit Prinz Lennie I., Prinzessin Louisa I. und Adjutant Mats Gotter in dessen Klasse 6e auf dem Plan. Doch was dann passierte, übertraf die Erwartungen deutlich: Statt eines kleinen Empfangs wurde es plötzlich richtig voll im Klassenraum.
Mit dabei war unter anderem auch “große” Prinz der KG Heimersheim, Florian I., und im Mittelpunkt des Geschehens stand Adjutant Mats, der seine Klasse besuchte und die vielen Gäste vorstellte. Aus einer normalen Schulstunde wurde so im Handumdrehen ein buntes Karnevalstreffen mit viel Lachen, Applaus und guter Stimmung.

“Dreimol Heimische Alaaf”
Die Klasse 6e, betreut von Lehrerin Anke Neumann, ließ sich von der närrischen Energie mitreißen und hatte sichtlich großen Spaß. Dazu gab es noch zahlreiche Geschenke, sodass der Besuch nicht nur laut und fröhlich, sondern auch richtig großzügig war. Ein jecker Moment, der der 6e sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Zwei Besuche, jede Menge gute Laune – und ganz viel Karneval mitten im Schulalltag. Sowohl die Jugendtollität aus Walporzheim als auch die Kindertollitäten aus Heimersheim haben gezeigt, wie lebendig unser Brauchtum ist und wie viel Freude es in die Schule bringen kann.
Vielen Dank an alle Närrinnen und Narren für diese fröhlichen Stunden, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden!
(Text: Ralf Breuer &
Fotos: Ralf Breuer [10a] und Anke Neumann [6e])

Hadamaransicht mit Rauchfahne des Krematoriums – (Foto: RomkeHoekstra – Wikipedia)
Unter dem Leitspruch „Aufstehen für Demokratie. Gegen Ausgrenzung und Hetze“ besuchten die Abschlussklassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler im Januar die Gedenkstätte Hadamar. Der Besuch ist fest im schulischen Präventionskonzept verankert und Teil der Demokratieerziehung im Geschichtsunterricht.
Die Gedenkstätte Hadamar befindet sich in einer ehemaligen Landesheil- und Pflegeanstalt, die während der Zeit des Nationalsozialismus als Tötungsanstalt genutzt wurde. Zwischen 1941 und 1945 fielen hier rund 14.500 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen den nationalsozialistischen Verbrechen zum Opfer. Grundlage dieser Morde war die menschenverachtende Ideologie der sogenannten „Rassenhygiene“ und „Euthanasie“.
Nach einem einführenden Vortrag und einem begleitenden Workshop erhielten die Schülerinnen und Schüler eine ausführliche Führung durch die Gedenkstätte. Dabei setzten sie sich intensiv mit den Lebensgeschichten der Opfer sowie mit der Rolle der Täter auseinander. Besonders bewegend war der Besuch der sogenannten Busgarage, in der die Ankommenden unmittelbar in die Gaskammer geführt wurden, sowie die Besichtigung der Gaskammer und des Krematoriums. Die unmittelbare Begegnung mit diesen historischen Orten führte zu großer Betroffenheit und regte zur Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen an: Wie konnten diese Verbrechen geschehen? Hätte Widerstand möglich sein können? Welche Verantwortung trägt jeder Einzelne in einer Gesellschaft?

Die Gaskammer in Hadamar – (Foto: Frank Winkelmann – Wikipedia)
Der Gedenkstättenbesuch soll die Schülerinnen und Schüler nachhaltig sensibilisieren und verdeutlichen, dass Ausgrenzung, Vorurteile und menschenfeindliches Denken keine Phänomene der Vergangenheit sind. Ziel ist es, ein starkes Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass demokratische Werte geschützt und verteidigt werden müssen.
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler bedankt sich beim Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz für die finanzielle Unterstützung der Fahrt. Die Exkursion stellt einen wichtigen Baustein der politischen und historischen Bildung dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung demokratischer Haltung bei jungen Menschen.
Am Samstag, 31. Januar 2026, nahmen Josephin Sonntag und Lena Waters an einem Workshop für Chorleitende des Projekts 6K United! in Heidelberg teil. Ziel der Fortbildung war die Vorbereitung auf das große Abschlusskonzert am 24. Juni 2026 sowie auf die intensive musikalische Arbeit mit den beteiligten Klassen der Boeselager-Realschule Ahrweiler.

Josephin Sonntag und Lena Waters bei der 6K United-Fortbildung in Mainz
In den kommenden Monaten werden Josephin Sonntag und Lena Waters gemeinsam mit den Klassen 5c, 5d, 6b und 6d zwölf unterschiedliche Songs mit passenden Choreografien einstudieren. Höhepunkt des Projekts ist ein gemeinsames Konzert in Mannheim, bei dem rund 6.000 Kinder gleichzeitig auf der Bühne stehen und singen werden. Dank der Unterstützung des Fördervereins der Boeselager-Realschule kann unsere Schule mit diesen vier Klassen in Mannheim dabei sein.
Der Workshop bot wertvolle Impulse und praktisches Handwerkszeug für die Chorarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Rund 500 Chorleitende aus ganz Deutschland nahmen teil und erlebten dabei eindrucksvoll die besondere Kraft der Musik. konnten die beiden Lehrerinnen an der Fortbildung teilnehmen und sind nun bestens vorbereitet – fachlich wie auch motivierend.
„Die Songs sind toll ausgewählt, mit eingängigen Texten und Choreografien“, berichtete Lena Waters begeistert. „Das gemeinsame Erarbeiten macht viel Spaß, und wir sind sicher, dass wir mit unseren Schülerinnen und Schülern im Juni einen unvergesslichen Konzerttag erleben werden.“
🎶 Tickets für das Konzert am 24.06.2026 in Mannheim sind erhältlich unter:
https://6kunited.online-ticket.de/konzerte
“Was wäre eigentlich, wenn ich taub wäre?”

Alina Lambertz und ihre Tochter Annika beim Gebärdenunterricht
Auf dem Lehrplan des Faches Naturwissenschaften steht in der Klassenstufe 5 das Themenfeld „Von den Sinnen zum Messen“. Als sich die Klasse 5e mit dem Sinnesorgan Ohr beschäftigte, stellte sich den Kindern auch die Frage, wie es wohl wäre, wenn man nicht gut oder gar nicht mehr hören könnte. Was würde sich im Leben ändern? Könnte man überhaupt ein „normales“ Leben führen, Hobbys und einen Beruf haben?
Schnell erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler ein breites Fachwissen zu den Themen „Hörgeräte“ und „Cochlea-Implantate“. Zwei Kinder der Klasse, Lena und Annika, haben bereits Erfahrungen mit Cochlea-Implantaten und stellten der Klasse ihr Wissen in sehr anschaulichen Referaten vor. Dabei zeigte sich, dass es für den Betroffenen einen großen Unterschied macht, ob man taub geboren wurde oder im Verlauf des Lebens das Gehör verliert. So erging es auch Alina Lambertz, der Mutter von Annika, die hörend geboren wurde und dann durch eine Reihe von Erkrankungen ihr Gehör vollständig verlor.

Annika aus der Klasse 5e bei ihrem Referat über „Hörgeräte“ und „Cochlea-Implantate“
Alina Lambertz besuchte die Klasse und erklärte ihr mit viel Anschauungsmaterial, wie ein gehörloser Mensch seinen Alltag meistert, denn sobald sie ihre Cochlea-Implantate nicht trägt, fällt für sie der Hörsinn völlig weg.
Beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von ihrem Wecker, der starke Blitze und eine Vibration aussendet, wenn es Zeit zum Aufstehen ist. Auch blinkt z. B. eine Lampe, wenn es an der Tür klingelt. Alina Lambertz ist auch in der Lage, sich in Gebärdensprache zu verständigen. Gerne zeigte sie ihren kleinen Zuhörern einige einfache Gebärden, was die Kinder sofort nutzten und am nächsten Tag ihre Lehrer mit Gebärden zum Stundenbeginn begrüßten.

Die Klasse 5e zeigte sich sehr interessiert und hatte viele Fragen an Alina Lambertz
Geduldig beantwortete Alina Lambertz die zahlreichen Fragen der Kinder, die am Ende dieser sehr interessanten NaWi-Stunde mitnehmen konnten, dass es auch für Menschen, die gehörlos sind, viele Möglichkeiten gibt, sich im Alltag und in der Welt der Hörenden zurechtzufinden.
Vielen Dank an Alina Lambertz, Annika und Lena, die der Klasse die Möglichkeit eröffnet haben, einen Einblick in das Leben von gehörlosen Menschen zu bekommen.
(Text & Fotos: Marion Bach)
Antragstellung auch jetzt auch digital möglich

Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz können an der Schulbuchausleihe teilnehmen. Gesetzliche Grundlage hierfür ist die Landesverordnung über die Lernmittelfreiheit und die entgeltliche Ausleihe von Lernmitteln vom 16.04.2010. Bei Unterschreitung bestimmter Einkommensgrenzen besteht auf Antrag die Möglichkeit zur Teilnahme an der Schulbuchausleihe ohne Leihgebühr. Werden die Einkommensgrenzen überschritten, ist die Ausleihe gegen Leihgebühr möglich. Es werden Bücher in gedruckter Form zur Verfügung gestellt.
Wer im kommenden Schuljahr 2026/2027 an der unentgeltlichen Schulbuchausleihe teilnehmen möchte, kann dafür noch bis zum 16. März 2026 einen Antrag auf Lernmittelfreiheit stellen. Dieser Antrag, den unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Halbjahreszeugnis erhielten, muss für jedes Schuljahr neu gestellt werden.
- Infobrief der Kreisverwaltung (Ausleihe ohne Gebühr)
- PDF-Antragsvordruck (Ausleihe ohne Gebühr)
- Merkblatt des Landes (Ausleihe ohne Gebühr)
Hier können Sie den Antrag innerhalb der Antragsfrist ganz bequem online stellen:
Hinweis: Der Anmeldezeitraum für die Schulbuchausleihe gegen Gebühr folgt später in der Zeit vom 8. Mai bis 2. Juni 2026. Die dazu erforderlichen Freischaltcodes werden in den Schulen bis spätestens 8. Mai 2026 an die Schülerinnen und Schüler verteilt.
